UV-Lack muss als vollflächige Variante nicht gesondert in den Druckdaten
berücksichtig werden. Im Druckdatenworkflow wird der vollflächige Lack als
Sonderfarbe automatisch hinzugefügt. Der partielle UV-Lack muss im Dokument
manuell als Sonderfarbe angelegt werden und die eindeutige Bezeichnung „UVLack“ besitzen, diese Farbe muss ebenfalls auf „Überdrucken“ stehen, damit die Flächen mit partiellem Lack später auf dem Druckbogen nicht ausgespart werden.
Berücksichtigen Sie eine Beschnittzugabe von mind. 2 mm umlaufend an allen vier Seiten. Diese Beschnittzugabe wird nach dem Druck weggeschnitten und dient als Spielraum bei etwaigen Schneide- und Verarbeitungsdifferenzen. Alle randabfallenden Elemente (Hintergrundflächen, Bilder, Texte) müssen in diesen zusätzlichen Bereich hineinragen. Sollten Sie in Photoshop layouten, müssen Sie den Beschnitt zur Seitengröße hinzufügen.
Wir empfehlen eine Bildauflösung von 400 ppi für Fotos und 600 ppi für Layouts mit Schriften. Für einfarbige Bitmaps wählen Sie bitte 1200 ppi aus. Unterhalb von 200 ppi kann es zu Unschärfen und sichtbaren Pixeln im späteren Druckbild kommen.
Speichern Sie Ihre Bilddaten als PDF-, JPEG- oder TIFF-Dateien. Beachten Sie dabei, dass JPEG ein verlustreiches Kompressionsverfahren ist und wählen Sie deshalb die maximale Qualitätsstufe oder bei kritischen Motiven eine verlustfreie Kompression.
Bei Rückstichbroschüren ab 48 Seiten ist es notwendig, einen Bundzuwachs zu berücksichtigen. Unser Workflow setzt diesen Bundzuwachs automatisch. bei Unklarheiten setzen Sie sich bitte rechtzeit mit uns in Verbindung.
Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, welches die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz).
Direkt nach dem Upload Ihrer Daten findet ein kostenloser »Online-Datencheck« statt, bei welchem Ihre Daten auf Fehler überprüft werden.
Das beinhaltet der Online-Datencheck: - Überprüfung der Auflösung - Überprüfung des Farbraums - Überprüfung des Umfangs
Das beinhaltet der Online-Datencheck nicht: - Lektorarbeiten, wie z. B. Überprüfung auf Rechtschreibung und Satzfehler - Farbwiedergabe - Überprüfung der Überdrucken-Funktion - Position von Falzkanten sowie Perforationslinien - Layoutarbeiten - Umwandeln vorhandener Texte in Pfade - Position und Stand der Datei im PDF
Wir akzeptieren ausschließlich die Dateiformate JPG, TIFF oder PDF. Bitte beachten Sie, dass wir derzeit offene Druckdaten (z.B. .xml, .doc, .ai, .indd, .qxd und andere Dateitypen) nicht verarbeiten können.
Nach erfolgreicher Bestellung in unserer Onlinedruckerei werden Sie gebeten, Ihre Daten per Upload-Funktion zu schicken. Der Upload ist auf maximal 60 MB pro Datei beschränkt. Direkt nach dem Upload findet ein kostenloser »Online-Datencheck« statt, bei dem Ihre Daten auf mögliche Fehler überprüft werden. Sie haben auch nach dem Datencheck die Möglichkeit fehlerhafte Daten zu korrigieren und sie ein weiteres Mal hochzuladen. Erst nach Freigabe der Bestellung wird Ihr persönlicher Auftrag bei DISCOUNTDRUCK produziert.
Bei unserem Farbproof wird sichergestellt, dass sich keine Elemente zum späteren Auflagendruck mehr verändern, da die Proofs von den fertig gerippten Druckdaten erstellt werden. Der Proof ist eine farbnahe Simulation des Offsetdrucks und wird regelmäßig kalibriert. Proofs unterliegen aber Schwankungen und sind damit nicht farbverbindlich. Außerdem ist auf ihnen kein Medienkeil zusätzlich abgedruckt.
Achtung: Formate größer als DIN A3 werden verkleinert geprooft! Dies ist im jeweiligen Preis berücksichtigt.
Trotz modernster Druckmaschinen der neuesten Generation der Firma Heidelberger Druckmaschinen AG, kann es zu geringfügigen Farbabweichungen kommen.
Das Druckergebnis selbst ist von sehr vielen Faktoren abhängig und wird unter anderem beeinflusst von der Papierbeschaffenheit der einzelnen Hersteller, wie Weißgrad und Laufrichtung bzw. matt oder glänzend. Auch haben die klimatischen Gegebenheiten wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit am Druckort einen Einfluss auf das Ergebnis. Farbabweichungen aus derartigen Gründen liegen aufgrund unseres Systems - die bestmögliche Auslastung unserer Druckformen und Maschinen - im Toleranzbereich und stellen keinen Reklamationsgrund dar.
Legen Sie Daten immer im Farbmodus CMYK an, niemals in RGB oder LAB.
Legen Sie bei allen 4-farbigen Produkten keine Schmuck- und Sonderfarben, sowie keine „alternativen Farbräume in CMYK“ an, da dies zwangsläufig zu Fehlinterpretationen in der Farbgebung führt. Verwenden Sie bitte ausschließlich Prozessfarben in Ihrem Dokument. Sofern Sie Sonderfarben in Ihrer Satzdatei verwenden, ersetzen Sie diese immer durch den entsprechenden CMYK-Wert.
Beachten Sie, dass die Farbwiedergaben nicht kalibrierter Ausgabegeräte (z. B. Monitor, Drucker) deutlich vom Druckergebnis abweichen kann. Ausdrucke auf Tintenstrahldruckern sind technisch bedingt NICHT farbverbindlich.
Bitte nutzen Sie zur Farbumwandlung von RGB nach CMYK die aktuellen Profile der ECI (ISO coated v2). Es ist nicht notwendig, Profile in die endgültige Druckdatei einzubetten, da Ihre Druckdaten bereits im CMYK-Farbraum vorliegen. Falsche Profile könnten hier nur ungewünschte Farbkonvertierungen verursachen.
Vermeiden Sie es, einen Farbauftrag von 300% zu überschreiten (ausgenommen Bilder, die nach ISO coated v2 umgewandelt wurden). Beispiel: 100% Schwarz, 50% Cyan und 90% Magenta ergeben einen Farbauftrag von 240%.
Vermeiden Sie es, Haarlinien zu verwenden oder Linienstärken unter 0,25 pt anzulegen. Linien, welche diesen festgelegten Mindestwert unterschreiten, werden von uns automatisch auf 0,25 pt korrigiert, um ein Wegfallen der Linien zu verhindern.
Broschüren legen Sie bitte so an, dass die Titelseite die erste Seite und die Rückseite die letzte Seite im Dokument darstellt. Vermeiden Sie bitte, Doppelseiten zu konstruieren. Legen Sie z.B. bei einer DIN A4 Broschüre keine DIN A3 Querformat-Seite an sondern zwei einzelne DIN A4 Seiten hoch. Nur so erstellte Daten können verwendet werden! Verwenden Sie nicht die Ausgabe-Funktionen „Montagefläche“ (Quark XPress) bzw. „Druckbögen“ (Adobe InDesign) wenn Sie PDF-Dateien für den Druck einer Broschüre erzeugen. Hierbei würde ein Doppelseitenlayout ausgegeben werden, welches nicht verarbeitet werden kann!
Wir akzeptieren zur Anlieferung ausschließlich die Dateiformate JPG, TIFF oder PDF. Bitte beachten Sie, dass wir derzeit offene Druckdaten aus Programmen wie Adobe InDesign, Adobe Illustrator oder QuarkXPress nicht weiterverarbeiten.
Gerasterte Flächen und Verläufe sollten Sie im Offsetdruck mit einem Farbauftrag von mindestens 6% und maximal 97% verarbeiten. So wird ein Punktabriss oder ein Zulaufen der Farbe vermieden. Im Digitaldruck ist der Farbauftrag von mindestens 10% einzuhalten. Der gesamte maximale Farbauftrag darf 300% nicht überschreiten (z.B. 100% C, 100% M, 0% Y, 100% K).
Wir drucken nahezu alle Produkte im CMYK-Farbmodus, weshalb alle Farben im Druckdokument als Prozessfarben angelegt werden müssen. Sollten Sie ein Produkt mit einer HKS Sonderfarbe wählen (z.B. Briefumschläge, 2/0-farbig Schwarz + HKS), dann legen Sie diese Sonderfarbe bitte als Volltonfarbe mit der exakten Bezeichnung ohne Leerstellen im Dateinamen an (z.B. HKS13) und wählen bei der Bestellung die HKS Farbe im Dropdown-Feld aus.
Wir benötigen keine Schnittmarken, es ist jedoch hilfreich, das Endformat an Hand dieser Marken kontrollieren zu können. Bei der Ausgabe von Schnittmarken achten Sie darauf, dass der Abstand der Marken zum Endformat ebenfalls 3 mm beträgt.
Richten Sie im Layoutprogramm Ihre Seitengröße entsprechend dem Endformat korrekt ein. Kontrollieren Sie ggf. die Formatangaben zu Ihrem Druckerzeugnis.
Alle Schriften müssen vor Erstellung einer geschlossenen Datei in Pfade (bzw. Kurven) umgewandelt werden.
Schwarzen Text bitte als 100% Schwarz anlegen. Gemischtes Schwarz erzeugt ein unsauberes Schriftbild. Liefern Sie bei offenen Dokumenten unbedingt die Fonts mit, die in platzierten EPS-Dateien verwendet wurden. Verwenden Sie keine automatischen Schriftmodifikationen oder Schrifteffekte, z. B. fett, kursiv, schattiert, etc. Reklamationen von Fehldrucken, die auf diesen Effekten beruhen, sind ausgeschlossen. Bitte schicken Sie uns nicht alle Ihre Schriften. Wir müssen dann, genau wie Sie auch, die passenden Schriften zusammensuchen und Ihnen die Zeit berechnen. Wir raten von automatischer Schriftenverwaltung ab, da dies häufig zu Unklarheiten führt, welche Schriften eigentlich verwendet wurden.
Transparenzen werden von aktuellen PostScript-RIPs nicht unterstützt. Diese müssen dazu mit dem Hintergrund verrechnet werden (Flattening). Achten Sie darauf, dass Schriften hierfür immer auf der obersten Ebene liegen und dass die Transparenzreduzierung mit hoher Qualität (mindestens 300 ppi) erfolgt.
Um Blitzer zu vermeiden, überdruckt Schrift, die 100% Schwarz angelegt ist, standardmäßig alle anderen Farben. Bei großer Schrift kann dies dazu führen, dass darunter liegende Farben sichtbar durchscheinen. Bilddaten, wie TIFF- und JPEG-Dateien, können grundsätzlich nicht überfüllt werden. Wir raten daher von der Erstellung des gesamten Layouts in einem Bildbearbeitungsprogramm ab. Kontrollieren Sie Ihre PDF-Datei im Adobe Acrobat bzw. Adobe Reader mit aktivierter Überdruckenvorschau.
Verzichten Sie bitte auf manuelles Überfüllen – Ihre Daten werden in unserem PDF-Workflow automatisch durch professionelle Trap-Software überfüllt. Wollen Sie eigene Werte für Überfüllen und Überdrucken verwenden, dann geben Sie das bitte unbedingt bei Auftragserteilung an.
Grundsätzlich gilt: Papier (z. B. Briefbogen), das im Digitaldruckverfahren bedruckt wurde, kann danach nur noch mit Tintenstrahldruckern weiter bedruckt werden, nicht im Laserdrucker. Ob das Papier für den Bürobedarf geeignet ist, lesen Sie in den Hinweisen zum Produkt. Wenn Sie Drucksachen von Hand (z. B. Postkarten, Schreibblöcke) beschreiben wollen, sind Naturpapiere, d.h. ungestrichene Papiere, sehr gut geeignet, aber auch matt gestrichene Papiere lassen sich gut beschriften. Lackierte oder cellophanierte Papiere sind für die Beschriftung ungeeignet.